TvdH verzweifelt am Ex – und kann der Niederlage in Habenhausen doch Positives abgewinnen

Das hatten sie sich beim TvdH Oldenburg anders vorgestellt. Trotz langer Führung kassierte die Mannschaft von Trainer Lukas Brötje am Samstagabend eine ärgerliche 22:24-Niederlage beim ATSV Habenhausen. Wie die Niederlage zustande kam und was Brötje ihr dennoch Positives abgewinnen kann.

Die Leistung

Nach enger Anfangsphase (2:2, 4. Minute) hatte sich der TvdH zunächst schnell auf 5:2 abgesetzt (11.). Auch nach dem Habenhauser Ausgleich zum 8:8 (22.) setzten sich die Oldenburger auf 12:9 ab (30.), ehe die Gastgeber noch mit dem Halbzeitpfiff zum 12:10 aus Oldenburger Sicht verkürzten. „Wir haben die Partie spielerisch besser gestaltet als der Gegner“, lobt Brötje zunächst und muss dann doch festhalten: „Wir schaffen es aber leider nicht uns weiter abzusetzen, weil wir immer wieder freie Würfe liegen lassen.“ 

Die Reaktion

Dennoch führten die Oldenburger auch nach dem Seitenwechsel zunächst mehrfach mit zwei oder drei Toren, nach dem Ausgleich zum 15:15 (41.) blieb das Spiel aber enger. „In der zweiten Halbzeit sind wir spielerisch nicht mehr ganz so stark, aber trotzdem noch deutlich besser“, so Brötje. Trotzdem geriet der TvdH mit dem Gegentreffer zum 15:16 erstmals seit dem 1:2 (3.) wieder in Rückstand (43.) – zeigte darauf aber umgehend die richtige Reaktion: Innerhalb von nicht mal eineinhalb Minuten stellten die Oldenburger wieder auf eine 17:16-Führung (45.), nach der sie – trotz mehrerer Ausgleichstreffer der Gastgeber – zunächst nicht mehr zurücklagen.

Der Knackpunkt

Als Habenhausen dann doch noch zwei Mal in Führung ging, gelang dem TvdH zum 21:21 (53.) und 22:22 (57.) zunächst jeweils noch der Ausgleich. In der Crunchtime behielt der Drittliga-Absteiger dann aber doch die Oberhand – und setzte sich schließlich mit 24:22 durch. „Ein sehr blödes Ende für uns“, hadert Brötje und nennt „das entscheidende Thema des Spiels: Wir lassen insgesamt 15 Freie im Eins-gegen-null liegen.“ Ein „Kompliment“ spricht er deshalb dem ehemaligen TvdH-Torwarttrainer Finn Schwagereit im ATSV-Gehäuse aus, der die Oldenburger mit seinen Paraden zur Verzweiflung brachte: „Er hat das Spiel gewonnen. Das war der Knackpunkt vor allem auch hinten raus, als dann die Hektik aufkam und wir weiterhin Freie liegen gelassen haben.“

Das Positive

Der Auftrag für die kommenden Wochen ist nach der „ärgerlichen“ Auftaktniederlage somit offensichtlich: „Wir müssen konsequenter in der Chancenverwertung sein, es war definitiv mehr drin.“ Doch Brötje kann dem Rückschlag auch Positives abgewinnen und betont: „Die Jungs haben gegen einen Drittliga-Absteiger gezeigt, dass sie spielerisch das bessere Team sind und – auch auswärts – lange geführt. Es ist gut zu sehen, dass wir da sind.“ Darauf aufgebaut werden soll am kommenden Sonntag (16 Uhr, EWE Arena) im ersten Highlight-Spiel gegen den Rivalen TV Cloppenburg: „Wir hoffen, dass wir da das spielerisch Gute mit einer guten Chancenauswertung veredeln können.“ (tos)

Ihre Ansprechpartner

Matthias Voß

Ansprechpartner für Sponsoren

Unsere neusten Bewertungen

Sie haben Interesse Partner zu werden?

Treten Sie mit uns in Kontakt

Treten Sie mit uns in Kontakt

DAUERKARTE 24/25

Sichern Sie sich Ihre TVDH Dauerkarte für die Saison 24/25 für 115 € (normal) oder 75 € (ermäßigt). Erleben Sie 4 Arena-Spiele und 9 im Brandsweg und sparen Sie 23 €. Einfach per PayPal oder IBAN bezahlen und die Karte wird Ihnen postalisch zugeschickt. Jetzt kaufen und alle Heimspiele live genießen!

IBAN: IBAN DE52 2805 0100 0093 7749 33

PAYPAL: moin@handball-oldenburg.de

Achtung: Erst mit der erfolgreichen Überweisung wird die Karte versandt!

DAUERKARTE 24/25

Erleben Sie die Saison 24/25 hautnah mit der Dauerkarte des TVDH! Sichern Sie sich Ihren Platz für alle Heimspiele und genießen Sie exklusive Vorteile. Jetzt informieren und Teil der spannenden TVDH-Saison werden!