Am Samstag (17 Uhr) ist der TvdH Oldenburg beim VfL Horneburg zu Gast. Warum der Aufsteiger nicht zu unterschätzen ist und wie Trainer Lukas Brötje die Partie angeht.
Transferieren
Ein bisschen Rückenwind hat der TvdH Oldenburg mitgenommen. Zwar setzte es am vergangenen Samstag eine knappe Niederlage bei Drittliga-Absteiger Söhre (27:29), die Leistung – dank der die Oldenburger bis kurz vor Schluss am Punktgewinn schnupperten – war aber eben überaus erbaulich. Auch mit Blick auf das nächste Auswärtsspiel am Samstag (17 Uhr)beim VfL Horneburg. „Wir hoffen, dass wir die positiven Elemente, die wir in Söhre gesehen haben, aufs Horneburg-Spiel transferieren können“, sagt Trainer Lukas Brötje.
Verbessern
Vor allem im zweiten Durchgang hatte die Mannschaft ihren Trainer mit der nötigen Konsequenz im eigenen Spiel überzeugt. Und nur weil es nach der anspruchsvollen Partie beim Drittliga-Absteiger nun „nur“ zum Aufsteiger geht, heißt das nicht, dass der TvdH dort weniger zeigen muss. „Für uns wird es wichtig sein, uns auf die Dinge zu fokussieren, die wir in Söhre sehr gut gemacht haben, aber gleichzeitig noch ein, zwei Punkte zu verbessern“, so Brötje. In Söhre hatte sich der TvdH in der ersten Halbzeit mit einfachen Fehlern im Angriff noch selbst um eine bessere Ausgangslage gebracht. Ein Problem, das der TvdH abstellen sollte, damit in Horneburg nicht ebenfalls eine Aufholjagd nötig ist. Zumal die Gastgeber auf derartige Fehler lauern dürften. „Sie haben vor allem ein hohes Tempo und versuchen, darüber viele einfache Tore zu generieren“, so Brötje.
Holen
Untermauern konnten die Horneburger das in dieser Saison bereits und stehen somit als Neunter (6:8 Punkte) nicht nur solide im Mittelfeld, sondern auch nur knapp hinter dem sechstplatzierten TvdH (8:6). „Sie haben sehr viel Talent im Kader“, erklärt Brötje und warnt: „Das sind junge Leute, von denen viele der A-Jugend-Bundesliga aus dem Vorjahr entspringen und eine hohe Gefahr mit sich bringen.“ Der Trainer erwartet deshalb „eine spannende und schwierige Aufgabe“, bei der es „eine hochansprechende Leistung auf allen Positionen und die nötige Sicherheit“ brauche, um dem eigenen Anspruch gerecht zu werden. Denn dieser ist schließlich unumstößlich: „Wir gehen mit einem klaren Ziel in das Spiel: Wir wollen die zwei Punkte holen.“ Und diese würden dann mehr als nur ein bisschen Rückenwind geben. (tos